Förderdatenbank der DSEE

Gemeinsam engagiert in BW III

Mit dem Förderprogramm „Gemeinsam engagiert in BW III“ unterstützt das Sozialministerium Projekte, die das Bürgerschaftliche Engagement und das Ehrenamt in Baden-Württemberg fördern. Es leistet einen Beitrag, um die in der Engagementstrategie beschriebenen Absichten weiter zu verfolgen.

Der aktuelle Förderaufruf „Gemeinsam engagiert in BW III“ trägt dazu bei, neue Impulse im Bürgerschaftlichen Engagement zu setzen, die Vielfalt des Engagements weiterauszubauen und möglichst allen Menschen in allen Lebenslagen und mit allen Lebenskonzepten ein Engagement zu ermöglichen. Zusammen mit der erfolgten Weiterentwicklung der Engagementstrategie bildet dies die Arbeitsgrundlage für eine gelingende und zukunftsorientierte Engagementpolitik.

Ziel von „Gemeinsam engagiert in BW III“ ist es, durch Beratung und Informationsvermittlung, durch Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie durch Austausch und Vernetzung das Bürgerschaftliche Engagement in Baden-Württemberg zu stärken. Hierzu zählen insbesondere die Einführung und Unterstützung von Projekten zur Stärkung und Zukunftssicherung des Engagements vor Ort – in Gemeinden, Städten und Landkreisen.

Zielgruppen/Bedingungen

Förderfähig sind Projekte, die dem Gemeinwohl dienen. Vorrangig sollen diese Projekte innovativ für die Gemeinden, Städte, Landkreise und Organisationen in Baden-Württemberg sein und vielversprechende Elemente der Engagementförderung beinhalten.

Darüber hinaus sollen die Projekte folgende Schwerpunkte zumindest teilweise beinhalten:

• Weiterentwicklung der Zielsetzungen der Engagementstrategie BadenWürttemberg auf lokaler und/oder regionaler Ebene;

• Maßnahmen zur Stärkung der Demokratiekompetenzen und des gesellschaftlichen Zusammenhalts;

• Gewinnung, Motivierung und Förderung von neuen Engagierten (z. B. unterrepräsentierte Gruppen, junge Menschen, Menschen im Ruhestand, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Zuwanderungshintergrund etc.);

• Entwicklung von niedrigschwelligen Zugängen zum Engagement auf lokaler/regionaler Ebene und/oder von neuen Formen des Engagements;

• Entwicklung und Stärkung von Konzepten zur Anerkennungskultur und Wertschätzung in Gemeinden, Städten und Landkreisen;

• Schaffung oder Stärkung eines Prozesses zur Entwicklung langfristiger Strukturen zur direkten oder indirekten Unterstützung des Bürgerschaftlichen Engagements;

• Aufbau und Verstetigung von neuen Netzwerken und Kooperationen von Kommunen, Initiativen, Vereinen sowie Verbänden im Bürgerschaftlichen Engagement;

• Bereitstellen von Fortbildungs- und Qualifizierungsangeboten für Haupt- und Ehrenamtliche;

• Einführung von neuen digitalen Angeboten und Instrumenten im Bürgerschaftlichen Engagement.

Antragsberechtigte

- Gemeinden, Städte und Landkreise, die sich bei ihrer Arbeit mit bürgerschaftlichen Engagierten in Baden-Württemberg beschäftigen;
- Einrichtungen und Verbände der freien Wohlfahrtspflege;
- Religiöse Gemeinschaften und sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts;
- eingetragene Vereine.
Bei Einrichtungen und Verbänden der freien Wohlfahrtspflege, religiösen Gemeinschaften und sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie bei eingetragenen Vereinen ist eine positive Stellungnahme der Gemeinde bzw. des
Stadt- oder Landkreises zwingend erforderlich.

Vorgesehen ist ein Zuschuss in Form eines Festbetrages, der in der Regel zwischen 5.000 und 15.000 Euro pro Antrag beträgt. Je Antragstellenden kann nur ein Antrag pro Jahr und Zuwendungszweck gestellt werden.

Hinweise zur Antragstellung/Bewerbung

Die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg veröffentlicht.

Die Anträge können bis zum Fristende 15. Oktober 2024 per E-Mail an antraegeBE@sm.bwl.de beim Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration BadenWürttemberg eingereicht werden. Über die Förderung (Bewilligung) entscheidet das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg.

Das Antragsformular ist Bedingung für die Teilnahme am Auswahlverfahren. Anträge müssen vollständig und formal korrekt vorliegen. Unaufgefordert zugesandte Anhänge zum Antragsformular bleiben unberücksichtigt.

Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Alle Antragstellenden werden nach der Entscheidung schriftlich benachrichtigt. Eine Begründung der Ablehnung erfolgt grundsätzlich nicht.

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