Förderung des Bayerischen Naturschutzfonds
Der Bayerische Naturschutzfonds spielt eine entscheidende Rolle im Naturschutz in Bayern und fördert zahlreiche Maßnahmen zum Erhalt und zur Entwicklung der Natur und Landschaft des Bundeslandes.
Die Stiftung kann direkt Flächen durch Ankauf oder Pacht sichern. Derzeit (Stand: September 2022) verwaltet der BNF rund 930 Hektar, darunter das Naturschutzgebiet Schießlweiher und das Ismaninger Teichgebiet.
Der BNF ist auch für die Verwaltung von Ersatzgeldern zuständig, die bei naturschutzrechtlichen Eingriffen anfallen. Diese Mittel werden für verschiedene Maßnahmen, wie den Kauf von ökologisch wertvollen Flächen oder Renaturierungsprojekten, verwendet.
Zielgruppen/Bedingungen
Der Bayerische Naturschutzfonds fördert gemäß seiner Satzung Bestrebungen für die Erhaltung der natürlichen Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen und trägt zur Aufbringung der benötigten Mittel bei.
Ziele sind die:
- Förderung von Natur und Landschaft: Der BNF fördert Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft. Dies umfasst die Erhaltung der Biodiversität, den Biotopverbund, den ökologischen Prozessschutz und den Erhalt regionstypischer Landschaften.
- Förderfähige Maßnahmen beinhalten den Ankauf von Flächen, naturschutzorientierte Forschung, Gebietsbetreuung und weitere kombinierte Vorhaben.
- Gebietsbetreuung: Seit 2002 unterstützt die Stiftung die Betreuung von 60 ökologisch wertvollen Gebieten in Bayern, wofür knapp 9 Mio. € in der Förderperiode 04/2021-03/2024 bereitgestellt werden.
- Engagement im Bayerischen Donaumoos: Der BNF hat zur Renaturierung des größten bayerischen Niedermoores beigetragen, indem er über 400 Hektar Flächen im Donaumoos förderte.
Weitere Informationen
Bayerischer Naturschutzfonds
Rosenkavalierplatz 2,
81925
München
Telefon
089 92142235