Förderungen der David Jonas-Stiftung zur Förderung des modernen Strafvollzuges
Am 1. Februar 1889 wurde nach dem Willen des am 25. Mai 1888 in Hamburg verstorbenen Hamburger Kaufmanns David Jonas die nach ihm benannte Stiftung zur Förderung des modernen Strafvollzugs mit Sitz in Hamburg amtlich eingetragen. Seitdem unterstützt die Stiftung die Ausgestaltung eines Vollzugs, der auf Resozialisierung der Gefangenen bedacht ist.
Langfristig ist die Wiedereingliederung von einstigen Straftätern, die ihre Haftzeit verbüßt haben, der beste Weg, um die Gesellschaft nachhaltig vor weiteren Straftaten zu schützen. Somit ist Resozialisierung auch Opferschutz.
Zielgruppen/Bedingungen
Die David-Jonas-Stiftung fördert ausschließlich Projekte. Fördermittel können von gemeinnützigen Organisationen wie Vereinen oder gGmbHs oder von Anstalten des Strafvollzugs aus Hamburg beantragt werden.
Sie setzt sich für Strafgefangene und deren Familien sowie für Projekte des Opferschutzes und des modernen Strafvollzugs in Hamburg ein. Zentrale Themen sind Resozialisierung, Freizeitgestaltung in der Haft sowie Aus- und Weiterbildung. Insbesondere wird Wert auf den Bezug zu Familienangehörigen gelegt. Zu den geförderten gemeinnützigen Zwecken zählen:
- Fürsorge für Strafgefangene
- Hilfe für Opfer von Straftaten
- Erziehung, Volks- und Berufsbildung
- Mildtätigkeit
Weitere Informationen
David Jonas-Stiftung zur Förderung des modernen Strafvollzuges
Postfach 302822,
20310
Hamburg