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Förderdatenbank der DSEE

Berliner Jugendbudget

Das Berliner Jugendbudget finanziert Projekte, die auf den Interessen und Anliegen junger Menschen beruhen, ihnen einen Raum zur Beteiligung bieten und somit über den alltäglichen Beteiligungskontext ein einem Verein oder Verband hinausgehen. In zwei Antragsrunden jährlich, können Projektgruppen bis zu 20.000 € für ihr Projekt beantragen. Die Projekte müssen dabei zeitlich befristet sein und innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Die Förderentscheidungen werden von einer Fachjury, bestehend aus drei erwachsenen und vier jungen Personen getroffen.

Zielgruppen/Bedingungen

Frühstmöglicher Zeitpunkt für den Projektstart ist der 01. März 2026. Die Projekte sollten sich insbesondere an folgenden Themen orientieren:

  • Erweiterung von Beteiligungskontexten (-horizonten)
  • Förderung von ehrenamtlichem Engagement
  • Entwicklung neuer Beteiligungsformate (ePartizipation)
  • Förderung von Vielfalt und Toleranz
  • Politisch-historische Bildung

Die Anträge können über folgende Personen gestellt werden:

  • selbst organisierte bzw. freie Initiativen von Jugendlichen
  • Freie Träger der Jugendarbeit, meist eingetragene Vereine (e.V.)
  • Jugendverbände, Jugendgruppen
  • Schulen in Kooperation mit freien Trägern der Jugendarbeit für unterrichtsunabhängige Projekte, wenn deutlich ist, dass Jugendliche selbst über Inhalt und Verlauf des Projektes entscheiden. Lehrer:innen und sozialpädagogische Fachkräfte an Schulen sind zur Unterstützung und Beratung eingeladen.
  • Schulen in öffentlicher Trägerschaft sind nicht antragsberechtigt.

Grundlegend müssen die Projekte inhaltliche und konzeptionelle Bedingungen erfüllen. Diese Kriterien werden bei der Bewertung der Projekte maßgeblich berücksichtigt.

Zielgruppe:

  • Kernzielgruppe sind junge Menschen zwischen 12 und 21 Jahren.
  • Das Projekt richtet sich an marginalisierte Gruppen bzw. bezieht diese mit ein.
  • Das Projekt kann Schüler:innen als Zielgruppe definieren, muss aber unabhängig vom Unterricht stattfinden.

Beteiligung junger Menschen:

  • Junge Menschen konzipieren und setzen das Projekt mit um bzw. sind als direkt Beteiligte von Anfang an aktiv.
  • Sie arbeiten an der Themenfindung des Projekts mit und können sich als Bestimmende des Projekts empfinden.
  • Die Beteiligung junger Menschen wird durch Bottom-Up-Elemente in der Methodik sichergestellt.
  • Junge Menschen übernehmen Verantwortung und sind sich dieser bewusst.
  • Die Projektverantwortlichen definieren, wie sie mit Forderungen der Beteiligten umgehen.
  • Die Teilnahme am Projekt ist für die jungen Menschen freiwillig. Ihr Engagement wird wertgeschätzt und ihre im Projekt erlernten Fähigkeiten und Skills ‘zertifiziert’.

Themensetzung:

  • Das Thema des Projekts knüpft unmittelbar an die Lebenswelten junger Menschen an.
  • Vielfalt wird als Ressource verstanden. Die Projektverantwortlichen berücksichtigen die Vielfalt junger Lebenswelten und versuchen, diese im Projektkontext zu verknüpfen.
  • Die Methoden und das Ziel des Projekts sind klar formuliert.
  • Das Projekt unterstützt benachteiligte Jugendliche, bspw. durch Trainingsangebote, Safer Spaces, Empowerment-Workshops etc.

Hinweise zur Antragstellung/Bewerbung

Eine Antragsberatung ist nicht verpflichtend. Trotzdem empfehlen wir, sich vor einer Antragstellung beim Projektbüro zu melden und Projektideen abzusprechen. Vereinbaren Sie dazu einen Termin per Mail an go@stark-gemacht.de.

Eure Anträge könnt ihr über das Online-Formular stellen. 

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